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Herybert Menzel (10. August 1906 in Obornik bei Posen und gestorben im Februar 1945 in Tirschtiegel bei Posen) trat bereits vor 1933 der NSDAP – und der SA – bei. Er gehörte zu den 88 Schriftstellern, die das „Gelöbnis treuester Gefolgschaft“ für Adolf Hitler abgaben und machte als „Homer der SA“ Karriere. Er war in den ersten Jahren des Dritten Reichs Mitglied des Vorstandes des Reichsverbandes Deutscher Schriftsteller, gehörte dann ab 1936 dem bedeutungslosen Reichstag an. Die Nationalsozialisten verliehen ihm den Literaturpreis der Reichshauptstadt Berlin und den Kulturpreis der SA. Nach Kriegsende wurden viele seiner Werke in der Sowjetischen Besatzungszone und in der Deutschen Demokratischen Republik auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt. Und im Westen?
Soldaten sind immer Soldaten
die kennt man an Blick und Schritt
Die gehn hinterm Pflug als Soldaten
mit denen geht Deutschland mit
Ihr Wort ist der Sprung schon zu Taten
ihr Schweigen ist stolzer Verzicht
Sie sind nicht zum Schachern geraten
sie kennen ja nur ihre Pflicht.
Soldaten kann niemand werben
sie spüren ja schon ihre Zeit
Sie stehen im Leben zum Sterben
zum Leben im Tod bereit
Bis einer sie ruft aus den Zeiten
Die Trommel zur Ewigkeit schlägt
Dann finden sich all die Bereiten
Die Glaube zum Glauben trägt
O Deutschland, du Land der Soldaten
Wenn dumpf deine Trommel nur schlug
Zu Aufbruch und lodernden Taten
Du hattest der Söhne genug
Es ziehen die starken Kolonnen
Die Fahne weht hell uns vorauf
Wenn wir zu marschieren begonnen
Dann hält uns die Hölle nicht auf
Text: Herybert Menzel – von der Nationalsozialisten hochgeehrter Autor – für den NS-Propaganda-Film „Der Westwall“ 1935
Musik: Ernst Erich Buder (1896 in Cottbus – 1962)
in: Lieb Vaterland (ca. 1935)





