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In diesem außergewöhnlichen Gespräch verlässt Dr. Klaus Schustereder bewusst die übliche Ebene von Medizin, Recht und Politik und spricht mit dem deutschen Maler Rolf Lukaschewski über die Corona-Jahre aus der Sicht der Kunst. In Montreux am Genfersee berichtet der 74-jährige Künstler von seiner eindringlichen Corona-Serie aus 16 Aquarellen, die er ganz bewusst „fies“ gestaltet hat – als Antwort auf Angstkampagnen, Maskenzwang und massiven Druck zur Impfung. Statt Statistiken oder Studien zeigt er Bilder voller Entmenschlichung, greller Farben und übergroßer Spritzen, die das Gefühl einer diktatorisch erlebten Zeit einfangen, in der Angst zum zentralen Instrument wurde.
Schritt für Schritt geht das Gespräch durch zentrale Motive der Serie: den „Corona-Schrei“ eines Menschen am Rand des Zusammenbruchs, eine Freiheitsstatue, deren Fackel durch eine Spritze ersetzt wird, und Szenen, in denen Tod, Schmerz und seelische Erschöpfung die vermeintliche „Heilung“ überlagern. Lukaschewski erzählt offen, warum er und seine Frau ungeimpft geblieben sind, weshalb sie dies lange verheimlichten und wie schnell aus Freunden Feinde werden können, wenn man nicht mitmacht. Zugleich reflektiert er den Verlust von Ethik, die Rolle der Pharmaindustrie, die Verantwortung der Ärzte und die mediale Dauerbeschallung, die für ihn eher Panik als Orientierung erzeugt.
Gegen Ende des Interviews weitet sich der Blick über Corona hinaus auf größere gesellschaftliche Entwicklungen: politische Korrektheit, Spaltung, Angst vor Abweichung und die Frage nach Gut und Böse im heutigen Europa. Dr. Schustereder gibt seinem Gast Raum, diese subjektive, teils provokante Sicht auszusprechen, ohne sie zu zensieren, aber auch ohne sie automatisch zu übernehmen. So entsteht ein intensives Zeitdokument aus der Perspektive eines Künstlers, der Kunst als sozialen Auftrag versteht: als Ermutigung, auf die „leere Tanzfläche“ zu gehen und auszusprechen, was viele fühlen, aber kaum jemand zu sagen wagt.




